Greenpeace geht nach Spielkonsolen - Spiel - 2019

Warten auf abschalten des Monster Hunter servers (Juni 2019).

Anonim

In den letzten Jahren hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace einigen großen Elektronikherstellern einige Erfolge beschert, um - zumindest oberflächlich - umweltfreundlichere Richtlinien zu verabschieden, indem sie Technologieunternehmen hinsichtlich ihrer Herstellungstechniken und Recyclingprogramme sowie anderer Faktoren rangierte. Während Unternehmen wie Nokia und Lenovo von Greenpeace ein wenig Lob erhalten haben, wurde der Medien-Liebling Apple wiederholt geschlagen, sowohl für seine Computer und iPod-Linien als auch für das iPhone.

Jetzt hat die Organisation ihre Seiten auf Videospielkonsolen-Maker gesetzt. Im vergangenen Jahr startete Greenpeace eine Online-Kampagne, in der E-Waste von Nintendo, Sony und Microsoft-Spielkonsolen verglichen wurden. jetzt hat die Organisation ein Profil von potenziell schädlichen Materialien und Metallen in der Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Wii erstellt. Überraschenderweise stellte Greenpeace fest, dass alle drei Konsolen den europäischen Richtlinien für gefährliche Substanzen entsprechen, fand aber heraus, dass die PS3 und die Xbox 360 hohe Konzentrationen von Phthalaten enthielten, die zur Herstellung flexibler Materialien für Kabelbeschichtungen verwendet werden. Phthalate sind für die Verwendung in Spielzeug in der EU verboten, aber die aktuellen Vorschriften befreien Spielkonsolen von dieser Kategorie. Der Bericht fand auch heraus, dass alle drei Konsolen signifikante Mengen an Brom (oft als Flammschutzmittel verwendet) und Beryllium enthalten.

Greenpeace hat auch alle drei Hersteller dafür kritisiert, dass sie gefährliche Stoffe aus ihren Produkten entfernen. Microsoft hat zugesagt, die Flammschutzmittel LVC und Brom bis 2010 aus seinen Produkten zu entfernen. Sony hat ein ähnliches Versprechen abgegeben, jedoch nur für mobile Produkte anstatt für Spielekonsolen oder Produkte wie die PSP. Bis vor kurzem behauptete Greenpeace, dass Nintendo eine "inexistente" Umweltpolitik hatte, obwohl das Unternehmen kürzlich eine Reihe von Aussagen eingeführt hat, die nur den bestehenden Gesetzen entsprechen. Nintendo sagt, dass es alle anwendbaren Gesetze einhält und bei der Entwicklung seiner Produkte auch Materialstandards für Spielzeug berücksichtigt.